Ulrich Moser, Leitung Marketing & Vertriebscontrolling bei der IEF Werner GmbH in Furtwangen. (Bild: IEF Werner)

Die Prozesse werden noch effizienter

Der persönliche Austausch für alle Bereiche der menschlichen Kommunikation und Interaktion untereinander ist immens wichtig. Das meint Ulrich Moser, Leitung Marketing & Vertriebscontrolling bei der IEF Werner GmbH in Furtwangen. Alle Beteiligten freuen sich auf die Motek/Bondexpo im Oktober 2021 als Präsenzmesse. Schließlich hat die Branche viel zu zeigen, denn flexible, modulare Fertigungssysteme, mittels derer eine steigende Varianz immer kurzlebigerer Güter produziert wird, sind auf eine effiziente Automatisierung der Montage- und Handhabungstechnik angewiesen.


Wie wird sich die Montage- und Handhabungstechnik als Herz der traditionellen industriellen Produktion in den nächsten Jahren verändern?

Auch in Zukunft wird die Montage- und Handhabungstechnik ihre zentrale Stellung in der industriellen Produktion beibehalten – wenn nicht sogar ausbauen. Flexible, modulare Fertigungssysteme, mittels derer eine steigende Varianz immer kurzlebigerer Güter produziert wird, sind auf eine effiziente Automatisierung der Montage- und Handhabungstechnik angewiesen.


Welche technologischen Entwicklungen müssen hierfür vorangetrieben werden?

Ressourceneffiziente Technologien, die ihren Teil dazu beitragen, den CO2-Footprint jedes einzelnen Produktes zu senken. Hierzu ist es ebenso notwendig, einen Einklang zwischen Effizienz und Flexibilität zu finden – das heißt, das System maßgeschneidert auszulegen.


Mit der Entwicklung der Leichtbau-Robotik hat die Welt der Produktion ein neues Gesicht bekommen. Welche Entwicklung beeindruckt Sie persönlich besonders?

Das Zusammenwachsen von IT und Produktionsthemen hin zu einer wissens- und informationsbasierten Produktionsoptimierung ermöglicht es allen Beteiligten, ihre Prozesse noch effizienter zu gestalten.


Inwieweit hat aus Ihrer Sicht die Pandemielage industrielle Prozesse und den Produktionsalltag verändert? Werden dies nachhaltig wirkende Veränderungen sein und die Krise überdauern?

Mit Hilfe der fortschreitenden Digitalisierung und entsprechender IT-Infrastrukturen konnten in der Pandemie viele produktionsbegleitende Prozesse dezentral (zum Beispiel im Home-Office) erledigt werden. In vielen Fällen hat sich jedoch auch gezeigt, dass die Zusammenarbeit mit Blick auf die tatsächlichen Anlagen und deren Komponenten für eine zielgerichtete Diskussion unerlässlich sind.


Welche Maßnahmen oder Methoden halten Sie für besonders wirkungsvoll, um einer klimaneutralen Produktion näherzukommen?

Wie bereits beschrieben können hierzu entlang der gesamten Wertschöpfungskette, sowohl im Design der Anlagen, deren Produktion sowie im Einsatz teilweise unterschiedliche Beiträge geleistet werden. Gerade im Betrieb kann hierbei eine auf Effizienz ausgerichtete Optimierung einen großen Anteil haben.


Automation intelligence for production and assembly – Sie kennen die Motek/Bondexpo als herausragenden, traditionellen B-to-B-Marktplatz der industriellen Automatisierungsbranche. Wie wichtig erachten Sie für Aussteller und Fachbesucher eine Präsenzveranstaltung im Herbst 2021?

Sofern es die allgemeine Pandemielage wieder zulässt, ist der persönliche Austausch für alle Bereiche der menschlichen Kommunikation und Interaktion untereinander immens wichtig. Dies trifft nicht nur auf den persönlichen, sondern auch den beruflichen (B2B-) Alltag zu.

IEF-Werner bietet Lineareinheiten mit Metallbandabdeckung bis Reinraumklasse 1. Die Anforderungen an die Sauberkeit von Lineareinheiten sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen – insbesondere bei Anwendern aus der Pharma- und Medizintechnik. Die Linearachsen von IEF-Werner mit Metallbandabdeckung eignen sich für Reinräume nach ISO 14644 von Klasse 1 bis 8. Das hat das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung zertifiziert. (Bild: IEF Werner)